CSR

Strategie der naturAlly AG

1. Strategie

1.1 Strategische Analyse und Maßnahmen

Nachhaltige Investments sind ein essentieller Bestandteil der strategischen Positionierung und Vorgehensweise der naturAlly AG. Seit mehr als 15 Jahren entwickeln wir als Fondspromotor zur Umsetzung, Lancierung und Promotion von zugelassenen nachhaltigen Finanzprodukten im Auftrag institutioneller Anleger und anderer Finanzmarktteilnehmer. Die Gründer beschäftigen sich seit den 1980er Jahren mit nachhaltigen Geldanlagen. Zu den Spezialgebieten und der Strategie der naturAlly AG gehören das Kreieren von nachhaltigen Fonds, sowohl privat als auch institutionell, das nachhaltige Optimieren vorhandener Portfolios sowie die Einbindung der Vermögensanlagen in eine nachhaltige Versicherung. So ist die Nachhaltigkeitsstrategie der naturAlly AG automatisch in eine übergreifende Unternehmensstrategie eingebunden. Fortwährend wird die aktuelle Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt, um auch in Zukunft die Tätigkeiten der naturAlly AG ausschließlich nachhaltig zu betreiben.

1.2 Wesentlichkeit

Klimatische und ökologische Veränderungen machen auch vor der Finanzbranche keinen Halt. Die Notwendigkeit, den Nachhaltigkeitsgedanken tiefer in der Gesellschaft zu verankern, wird immer größer. Die Europäische Union ist deshalb im Rahmen des Pariser Klimaabkommens die Verpflichtung eingegangen, die CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Immer mehr Banken, Vermögensverwalter und Versicherungen versuchen den Trend anzunehmen und «grüne» Finanzprodukte anzubieten. Dieser Trend birgt das Risiko des «Green Washing» oder im Investmentbereich «Impact Washing» was dazu führt, dass die Gesellschaft oft getäuscht wird und kaum Veränderung stattfindet. naturAlly AG betrachtet wesentliche Nachhaltigkeitsthemen in der Branche aus ganzheitlicher Sichtweise und orientiert sich hierbei an wissenschaftlichen «Papern» und Untersuchungen jeweils national und international anerkannter Qualitätssicherungsgesellschaften sowie Nachhaltigkeitssiegel national oder international angesehener Foren. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Ausrichtung, Investitionen und Tätigkeiten aus ökonomischer Sicht (bspw. Gewinne, die auf Basis langfristiger Produktions- und Investitionsstrategien anfallen und nicht durch Korruption), aus sozioökologischer Sicht (bspw. das Recycling und Wiederverwendung von gebrauchten Materialien und Stoffen) und politischer Sicht (Gewinnerzielung muss mit Entwicklung von menschlichen, sozialem und kulturellen Kapital vereinbar sein) zu betreiben.

1.3 Ziele

Wie bereits beschrieben, sollen sich die übergeordneten Ziele und deren Erreichung im Rahmen unserer bestehenden und weiterentwickelten Nachhaltigkeitsstrategie stark an den Grundsätzen nationaler und internationaler Siegel und Foren orientieren. Alle Prozesse der naturAlly AG werden darauf ausgerichtet, alle Produkte auf diejenigen Investments auszurichten, die einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Bei zu promoteten Produkten wird immer auf die Kombination der Erzielung einer angemessenen Rendite durch Kapitalwachstum unter Wahrung ethischer, ökologischer, sozialer Grundsätze sowie der Berücksichtigung international anerkannter Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung das Hauptaugenmerk liegen. Es soll immer darauf geachtet werden, dass eine ausgeprägte Umweltfreundlichkeit bzw. die Einhaltung ethischer und moralischer Grundprinzipien klar erkennbar sind. Es wird immer wieder zu Situationen kommen, in denen eine Umsetzung und Abwägung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Produktentwicklung besonders schwierig ist (bspw. Minengesellschaften mit Abbau von Rohstoffen oder Edelmetallen, die für den digitalen Wandel notwendig sind). Fingerspitzengefühl ist ein wichtiger Faktor bei der Abwägung aller Umstände. Momentan wird die Erreichung der internen Nachhaltigkeitsziele durch die Geschäftsleitung kontrolliert. Mit zukünftig weiteren entstehenden Projekten wird hier eine «Nachhaltigkeitsabteilung» entstehen, ein fest definierter Zuständigkeitsbereich für zunächst 1-2 Mitarbeiter der naturAlly AG. So soll sichergestellt werden, dass die Nachhaltigkeitsziele weiterhin zielorientiert verfolgt und erreicht werden, um fortwährend die richtigen Entscheidungen zu treffen.

1.4 Tiefe der Wertschöpfungskette

Die Wertschöpfungskette der naturAlly AG beginnt bei der Produktentwicklung und vollzieht sich über alle folgenden Schritte, wie qualifizierte Vertriebsmassnahmen, individuelle Beratung und -information, die transparente Betreuung bis hin zum fortwährenden Produktmanagement. Hinzu kommen Prozesse wie der Einkauf (Hardware, Software, Briefpapier, Papier etc.) oder Unternehmens- und Personalorganisation (Verträge & Vergütungen). Bei der Produktentwicklung, dem Produktmanagement, dem Vertrieb und der Unternehmensorganisation wird teilweise mit externen Partnern zusammengearbeitet. Bei diesen besteht ein Risiko nicht nachhaltiger Leistungen und Produkte. Durch diverse Sicherheitssysteme, die in Kooperations- oder Lizenzvereinbarungen integriert sind wird dieses Risiko jedoch stark eingeschränkt oder ausgeschlossen. Ziel ist es auch bei der Endkundenberatung und bei der vertrieblichen Umsetzung neue Nachhaltigkeitsmaßstäbe zu setzen sowie Richtlinien zu entwickeln, die eine transparente, faire und nachhaltige Beratung durch externe Berater sicherstellen. So dass der Endkunde nur Produkte angeboten bekommt, die seinem persönlichen Profil (Risiko & Nachhaltigkeit) entsprechen und sich gleichzeitig auf die weiter oben angesprochenen Ziele des Pariser Abkommens fokussieren.

2. Prozessmanagement

2.1 Verantwortung

Die zentrale Verantwortung der Nachhaltigkeitsthemen liegt bei der Geschäftsführung. Wie schon beschrieben, wird dieser Aufgabenbereich analog zu angestrebten Wachstum von intern definierten Mitarbeitern übernommen, die diesen kontrollieren, analysieren und in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung eventuelle Justierungen an vorhanden Strategien vornehmen oder neue Strategien entwickeln. Um aussagekräftige Informationen zu bekommen und um den Mitarbeitern die Research-Arbeit zu erleichtern, wird hier die Zusammenarbeit mit diversen Research-Agenturen, welche sich ausschliesslich an den oben beschrieben Zielen der UN orientieren, erwogen.

2.2 Regeln und Prozesse

Die Unternehmens- bzw. Nachhaltigkeitsstrategie wird bei der naturAlly AG u.a. durch eigenständige Recherchen zu den relevanten Märkten und Branchen, Politik, Fonds, Aktien und Unternehmen kontrolliert. Wie zuvor beschrieben, wird auch auf weitere Daten diverser Research-Agenturen zurückgegriffen. Bei Veränderungen durch z.B. einem Fehlverhalten eines Unternehmens wie Korruption kann sofort gehandelt werden. Bei Vertriebskooperationen der naturAlly AG werden neue Nachhaltigkeitsrichtlinien und -Ziele fest vereinbart.

2.3 Kontrolle

Für alle entwickelten und/oder promoteten Produkt werden Kontrollsysteme installiert. Beispielsweise werden Fonds, die promotet oder in Produkte integriert werden sollen, wie folgt mittels Ratings von 5 Nachhaltigkeits-Rating Agenturen analysiert: Um bewertet zu werden, muss das Rating in minimal 2 Rating Unternehmen erfolgt sein. Gewertet werden alle Ratings gleichwertig, so dass die Gesamtanzahl der Ratings (2-5) durch die Anzahl der Ratings geteilt wird und sich somit eine Punktzahl zwischen 0 und 100 ergibt. Nur Fonds, die eine Bewertung von 67% erreichen, erhalten einen Prime Nachhaltigkeitsstatus und kommen damit für eine Investition in Frage. Anschließend erfolgt die Performance Bewertung. Dabei ergibt sich eine 50%ige Bewertung aus der Entwicklung eines Fonds über die Zeiträume von 3 Monaten, 6 Monaten und 12 Monaten sowie zu 50% aus dem risikoadjustierten Ratings von mindestens 2 weltweit anerkannten Ratingagenturen. So dass die Performancebewertung zu 50% aus kurzfristigen Entwicklungen und zu 50% aus mittel bis langfristigen risikoadjustierten Ratings besteht. D.h., dass die Zielprodukte sowohl in aktuellen Zeiträumen erfolgreich als auch historisch zu den Erfolgreichsten gehören müssen. So das das Ergebnis dieser integrierten Analyse zu einer Gesamtbewertung (Nachhaltigkeit plus Performance) des Fonds führt. Dieser Prozess wird monatlich durchlaufen. Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Papiers befindet sich die Fondsbranche in einem durch die EU Offenlegungsverordnung entstandenen Veränderungsprozess, in dem sich möglicherweise maßgebliche neue Markt- und Qualitätsstandards entwickeln. naturAlly behält sich vor vorgenannte Kriterien jederzeit an veränderte Situationen anzupassen. Es wird ein laufender Dialog mit Fonds oder anderen Verantwortlichen eines Zielinvestments aufgenommen, um wesentliche und relevante Themen in Bezug auf die ESG-Leistung von Fonds bzw. Unternehmen und deren Geschäftsergebnissen zu verbessern. Die Engagement-Strategie zielt auf einen sinnvollen Dialog mit den Fonds und Unternehmen ab, mit dem Ziel, positive Veränderungen zu maximieren und langfristigen Wert für alle einschließlich der Gesellschaft als Ganzes, zu schaffen. Auch hierbei kann sich naturAlly AG die Expertise externe Dienstleister zu Nutze machen.

2.4 Anreizsysteme

Nachhaltigkeitsziele sind im Vergütungssystem in sofern integriert, dass alle Vergütungen der naturAlly AG aus der Arbeit des Entwickelns und Promotens nachhaltiger Projekte und Produkte entstehen. Durch wachsenden Erfolg unseres Unternehmens wächst damit der (positive) Impact für die Gesellschaft. Wachsender Erfolg des Unternehmens führt zu wachsenden nachhaltigen Einnahmen. Insoweit ist das Vergütungssystem der naturAlly AG komplett mit Nachhaltigkeitszielen jederzeit verknüpft. Darüber hinaus werden beim Vertrieb schon dadurch, das beim Anlageprozess Anlagen ohne ESG Relevanz durch die Filterung nahezu ausscheiden nicht nur rein monetäre Anreize geschaffen. Auch klare Nachhaltigkeitsziele für die Kooperationspartner sind in Kooperations- oder Lizenzvereinbarungen enthalten. Diese werden durch die Nachhaltigkeitsabteilung und den Führungskräften jährlich geprüft, angepasst und sind einzuhalten. So werden durch die Geschäftsleitung, gemeinsam mit den jeweiligen Führungskräften der zukünftigen Abteilungen und der Nachhaltigkeitsabteilung gemeinsame Ziele definiert und kommuniziert. Des Weiteren soll jeder Partner, Teil des Projekts werden und die Möglichkeit bekommen, individuelle und jährlich neu definierte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

2.5 Beteiligung von Anspruchsgruppen

Zurzeit informiert naturAlly per Newsletter und aktuelle Berichte auf Internetseiten der naturAlly AG über aktuelle Änderungen im Anlageuniversum. Des Weiteren werden Partner in monatlichen internen Newslettern und Meetings über die Entwicklung des Unternehmensbeitrags zur nachhaltigen Entwicklung aufgeklärt. Weitere Stakeholder sind ebenfalls ständig informiert, so muss bei bspw. Portfolioveränderung, jeder Teilnehmer der Wertschöpfungskette informiert werden. Hier findet ständig gezielter Austausch mit Fokus auf Nachhaltigkeit statt.

2.6 Innovations- und Produktmanagement

Es kommt anders, wenn man denkt. Aus der Erfahrung wissen wir, dass sich alles ändern kann. Nur Unternehmen, die sich den Veränderungen stellen oder gar an Ihnen mitwirken, werden nachhaltig bestehen können. naturAlly ist in einem ständigen Wandlungsprozess, der zu fortwährenden Anpassungen führen wird. So arbeiten wir an einem neu geplanten Produkt der naturAlly AG bei dem aus verschiedenen bestehenden Produkten ein noch nicht dagewesenes nachhaltiges Produkt für Finanzdienstleistungen entsteht. Wir werden alles was in unseren Möglichkeiten steht unternehmen um zum Erreichen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) und des Klimaschutzabkommens von Paris beizutragen. Das komplette Innovations- und Produktmanagement der naturAlly AG hat die Aufgabe, eine nachhaltige Entwicklung im Fachgebiet der naturAlly AG und in der Gesellschaft voranzutreiben und zu unterstützen.

3. Umwelt

3.1 Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Im Moment befinden sich alle Mitarbeiter des Unternehmens im Homeoffice. Keine extra Büroflächen bzw. extra Platz wird im Moment genutzt oder steht leer. Dies soll auch in Zukunft Ziel des Unternehmens sein, um weiterhin nicht genutzte Räume, Miete, Energie, Grundstücke und auch Wasser zu verschwenden. Vergrößert sich das Unternehmen in Zukunft, dann wird neben dem festen Sitz, in Co-Working-Spaces gearbeitet werden. Dies soll dazu beitragen, dass die von der in Zukunft agierenden Nachhaltigkeitsabteilung festgelegten Nachhaltigkeitsziele erreicht werden. Spesen werden nur in Höhe der öffentlichen Verkehrsmittel ersetzt. Ebenso wird in Zukunft ein internes Sharing-Modell für E-Firmenwägen entstehen, sodass diese am effizientesten und nachhaltigsten, sollte der Bedarf entstehen, genutzt werden können. Die Digitalisierung des Vertriebs, das Verlegen in Digitale Räume und Welten wird in Zukunft helfen die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen und damit den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen zu reduzieren.

3.2 Ressourcenmanagement

Ansätze zum Ressourcenmanagement sind in den vorstehenden und folgenden Zeilen zu finden. Wir sind ein kleines Unternehmen, was sich zu Ziel gesetzt hat mit Nachhaltigkeit nachhaltig zu wachsen. Jeder Kooperationspartner, der durch die Kooperation mit uns zum Thema Nachhaltigkeit geführt wird und sein Handeln und Wirken verändert bewirkt eine positive Veränderung. Andererseits bedeutet Wachstum meist auch mehr Ressourcen. So werden sich in den nächsten Jahren genauere berechenbare Aussagen zu diesem Bereich machen lassen. So sollen, wie beschrieben, Ziele für Kooperationen festgelegt werden. Bspw. Ziele um die Emissionen so niedrig wie möglich zu halten. Weitere Ziele können bei Papier und Energie definiert werden.

3.3 Klimarelevante Emissionen

Die naturAlly AG ist Teil der Green Web Foundation. Ein großer Teil der Kooperationen, Partnerschaften und der Kommunikation läuft über einen Host, der mit grünem Strom betrieben wird. Ab 2022 wird die Energieversorgung am Unternehmensstandort und an den Co-Working-Spaces über Anbieter von Ökostrom laufen. Weitere Emissionen fallen im Moment nur im Rahmen der erforderlichen Reiseaktivitäten sowie der Beschaffung von Arbeitsmitteln an. Beschaffung von Arbeitsmitteln beansprucht einen so kleinen Anspruch und die Reiseaktivitäten werden wie zuvor beschrieben vorwiegend mit öffentlichen Verkehrsmittel und der Bahn wahrgenommen, sodass eine spezielle Erfassung diesbezüglicher Daten als nicht sinnvoll eingestuft wird. Sollte die Unternehmensgröße und Mitarbeiteranzahl steigen, werden diese Daten selbstverständlicher Weise erfasst und weitere Ziele definiert.

4. Gesellschaft

4.1 Arbeitnehmerrechte

Die Arbeitnehmerrechte haben in der naturAlly AG einen hohen Stellenwert. Variable Vergütungen werden nachhaltig gestaltet. So werden Boni bspw. auf einen mehrjährigen Zeitraum bezogen. Hinzu kommt ein Modell der Zieloptimierung für Mitarbeiter, welche mit einer Hebesatz Verknüpfung verbunden ist. Die Hebesatz Verknüpfung spiegelt den Erfolg in Bezug auf Nachhaltigkeit wieder. Des Weiteren ermöglicht die naturAlly AG ihren Mitarbeitern großes Mitspracherecht und Einbindung in die Zieldefinitionen des Unternehmens. Mitarbeiter erhalten mehr Urlaub als gesetzlich vorgeschrieben, des Weiteren wird über Einführung von mehr Teilzeitverträgen mit fairer Bezahlung überlegt. Dies soll Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, bspw. mehr Freizeit oder sich die Hälfte der Woche auf ihre eigene Arbeit zu konzentrieren um so von den Mitarbeitern in der halben Woche den größtmöglichen Input zu erhalten. Das in Zukunft gegründete Nachhaltigkeitsteam wird aus einem Vertreter der Geschäftsführung, jeweils einem Vertreter der einzelnen Co-Working-Spaces Standorte sowie aus dem Umweltmanagementbeauftragten bestehen. Vorschläge zu Maßnahmen oder Anliegen können direkt an das Nachhaltigkeitsteam oder auch an die Geschäftsführung herangetragen werden und in Zukunft mit eingebunden werden.

4.2 Chancengerechtigkeit

Derzeit besteht die naturAlly AG aus drei Mitarbeitern und fühlt sich den Prinzipien der Charta der Vielfalt verpflichtet. Allen Mitarbeitern sollen in Zukunft bei der Einstellung, ihrer weiteren Entwicklung und ihrer Vergütung die gleichen Chancen geboten werden. Des weiteren duldet die naturAlly AG keine Diskriminierung. Es bestehen für alle Mitarbeiter an allen Standorten Chancengleichheit und alle haben für die naturAlly AG das Recht auf einen Lebensstandard, der ausreichend ist, um die Gesundheit und das eigene Wohlergehen und das ihrer Familie zu schützen und zu erhalten. Es gibt eine betrieblich unterstütze Altersversorgung.

4.3 Qualifizierung

Für die naturAlly AG wird es immer wichtiger, die internen Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildung und den Umgang mit einer alternden Belegschaft in den Blick zu nehmen. Im Moment werden junge Mitarbeiter angestellt die zu geeigneten Fachkräften, gezielt für den Bedarf des Unternehmens, entwickelt werden sollen. Interessante Weiterbildungsmöglichkeiten werden offen diskutiert und sollen bei Mitarbeiterzuwachs in Zukunft angeboten werden. Diese interessanten Weiterbildungsmöglichkeiten für jung und alt sollen helfen, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und gleichzeitig dafür Sorge zu tragen, dass die Mitarbeitenden sich durchgehend optimal ins Unternehmen einbringen können. Schon immer wird in der naturAlly AG darauf geachtet, die unterschiedlichen fachlichen und sozialen Kompetenzen junger und älterer Beschäftigter miteinander zu verknüpfen.

4.4 Menschenrechte

Aufgrund der technologischen Entwicklung, der Alterung, der zunehmenden Ungleichheit, der Migration und auch des Fachkräftemangels steht die aktive Integration aller Menschen erheblich unter Druck. Alle naturAlly Projekte, leisten einen Beitrag zur Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft sowie zur Gleichberechtigung und Inklusion. Alle naturAlly Projekte bieten Bildung, Zugang zu Medien und Informationen sowie Zugang zu Finanzdienstleistungen oder übernehmen eine Vorbildfunktion bei der Förderung von sozialer Inklusion und Gleichberechtigung.

4.5 Gemeinwesen

Die naturAlly AG konzentriert sich auf Projekte, die eine Alternative zu auf fossilen Brennstoffen basierenden Ressourcen bieten, wie z. B. erneuerbare Energien, die biobasierte Materialien als Alternative zu endlichen Ressourcen herstellen oder die zu einer effizienteren Wasserinfrastruktur und einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser beitragen. Auch das besonders schwierige Thema Minen & Metalle wird bei der Selektion nicht ausgespart. Technische Entwicklung, Digitalisierung verursachen auch die Förderung von z.B. Metallen im Bergbau. Dort gibt es extreme Verwerfungen, die viele negative Begleitumstände mit sich bringen können. So gibt es auch die Suche nach Investitionen, auch dort Unternehmen, die sich vorgenommen haben diesen besonders vorbelasteten Sektor durch gezielte Änderungen besser für alle zu machen. naturAlly AG wählt gezielt Projekte oder Investitionen aus, bei denen Prozesse nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft organisiert werden. Die Wiederverwendung von Materialien, Produkten und Produktteilen, die Reduzierung des Einsatzes von (endlichen) Ressourcen und das Recycling von Materialien sind die wichtigsten Wege, um zu einer funktionalen Kreislaufwirtschaft beizutragen. Des Weiteren wird über die promoteten Produkte in Lösungen für Gesundheitsfragen wie z.B. Medizintechnik bieten, investiert. Dies weil, wie in den Menschenrechten beschrieben, alle Menschen weltweit das Recht auf einen Lebensstandard haben, der ausreichend ist, um die Gesundheit und das Wohlergehen von sich selbst und ihrer Familie zu erhalten. Zusätzlich wählt die naturAlly AG Projekte oder Investitionen aus, die landwirtschaftliche Systeme unterstützen bzw. fördern, die den Boden, die Wassersysteme, die Natur und die Artenvielfalt erhalten. Auch nachhaltige Lebensmittelprodukte und eine Förderung gesunder Ernährung, stehen genauso im Fokus wie die Erhaltung begrenzter Nahrungsressourcen wie Fisch. Also natürliche und biologische Lebensmittel, vegetarische oder vegane Lebensmittel, nachhaltige Fischerei, nahrhafte und gesunde Lebensmittel. Dabei kann es sich sowohl um Produzenten, Verarbeiter, Vertreiber, Einzelhändler als auch anderweitige Tätigkeiten zur Förderung von Lebensmitteln, die gesund für Mensch und Umwelt sind. Auch nachhaltige Lösungen für Mobilitäts- und Infrastrukturherausforderungen wie urbane Mobilität, nachhaltige Gebäude und Elektrofahrzeuge sind gesucht. Bildung, Zugang zu Medien und Informationen sowie Zugang zu Finanzdienstleistungen stellen einen weiteren Pfeiler dar. Auch für eine Investition kann sich qualifizieren, wer eine Vorbildfunktion bei der Förderung von sozialer Inklusion und Gleichberechtigung einnimmt.

4.6 Politische Einflussnahme

Die naturAlly AG ist politisch nicht aktiv. Gleichwohl wird die Geschäftstätigkeit der AG von einer Vielzahl gesetzlicher Rahmenbedingungen und Richtlinien sowie der Gesetzgebung im Wirtschafts­-, Handels-­ und Unter­nehmensrecht, beeinflusst. Darüber hinaus hat in Politik und Gesellschaft die Aufmerksamkeit für das Thema nachhaltige Anlagen in den letzten Jahren immer stärker zugenommen.

4.7 Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Die Geschäftsleitung trägt die Gesamt- und Letztverantwortung für die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben. Ethische Werte, Fairness und Compliance nehmen, wie im Bericht beschrieben, einen hohen Stellenwert in der naturAlly AG ein. Besonders mit Blick auf den Finanzbranche ist die Einhaltung der geltenden Regeln und Gesetze wichtig. Verstöße können schwerwiegende Konsequenzen finanzieller oder auch strafrechtlicher Art nach sich ziehen, weshalb die Einhaltung geltender Regeln und Gesetze so wichtig ist.

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